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Blutungsstörungen

Fachbegriff: Hypermenorrhoe, Meno-Metrorrhagien = starke und verlängerte Regelblutung

Ursachen für Blutungsstörungen sind zumeist gutartiger Natur:
 - Myome (gutartige Geschwulste der Gebärmuttermuskulatur)
 - Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (sog. Hyperplasie - Polypen)
 - Hormonell, funktionell

Bei anhaltenden Blutungstörungen und erfolgloser konservativer Therapie ist eine operative Abklärung bzw. Behandlung notwendig.
Es wird die Gebärmutterspiegelung (sog. Hysteroskopie) mit Cürettage = Ausschabung durchgeführt. Das dabei gewonnene Gewebe wird histologisch untersucht und etwaige bösartige Veränderungen können erkannt werden. Häufig wird die Ursache der Blutungsstörung mit der Ausschabung behoben.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist die sog. Thermoablation der Gebärmutterschleimhaut.
Hierbei wird die Schleimhaut mit einem in die Gebärmutter eingeführten Flüssigkeitsgefüllten Balon durch kontrollierte Hitzeeinwirkung verödet. Wir verwenden an der Gyn.Abteilung im LKH Bad Ischl das System Cavaterm. Die Erfolgsaussichten sind relativ gut und es kann in manchen Fällen die Gebärmutterentfernung erspart werden. 

Als letzte Konsequenz bei anhaltender Blutungsstörung bleibt die Gebärmutterentfernung als effektivste Behandlungoption. 

Blutung nach dem Wechsel. Fachbegriff: Postmenopausale Blutung

Eine Blutung nach dem Wechsel sollte unbedingt mittels Bauchspiegelung und Cürettage abgeklärt werden um das Vorliegen einer bösartigen Veränderung rechtzeitig zu erkennen.