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Senkungszustände

Fachbegriff: Deszensus uteri et vaginae = Senkung der Gebärmutter und Scheide

Durch eine Schwächung des Beckenbodens (z.B. nach Geburten) kann es mit zunehmendem Alter zu einer Senkung des Genitale kommen.  Es kann sowohl die Gebärmutter als auch die Scheide betreffen und mit Beschwerden beim Harnlassen (erschwertes Wasserlassen), Fremdkörpergefühl in der Scheide und gestörter Sexualität einhergehen. Dies äußert sich meist durch eine Vorwölbung die aus der Scheide ragt, im Extremfall mit einem vollständigen Gebärmuttervorfall. Damit wird es häufig aus Schamgefühl zum Tabuthema.
Sind konservative Therapien nicht ausreichend kann durch eine Operation meist gut geholfen werden.

Verschiedene operative Therapien/Zugangswege stehen zur Verfügung.
Wir bevorzugen die Operation ausschließlich über die Scheide, wodurch keine sichtbaren Narben bleiben. Es wird das Bindegewebe zwischen Scheide und Blase bzw. Mastdarm gerafft (sog. Kolporrhaphie) und falls erforderlich mit der Entfernung der Gebärmutter kombiniert (vaginale Hysterektomie). Wir verwenden nur selbstauflösendes Nahtmaterial kein zusätzliches Fremdgewebe.
Mit einem ca. 1 wöchigen Krankenhausaufenthalt ist zu rechnen.
Damit wird die Lebensqualität wieder deutlich gebessert. Blasenentleerungsprobleme werden beseitigt und eine normales Sexualleben kann wieder erreicht werden.